Politique forestière 2020: complément à la loi sur les forêts

Die vorgeschlagene Änderung des Waldgesetzes hat zum Ziel, auf die Gefahren für den
Wald durch eingeschleppte Schadorganismen zu reagieren und die Anpassung des Waldes
an den Klimawandel zu unterstützen. Eingeschleppte Schadorganismen und die Folgen
des Klimawandels für den Schweizer Wald sind sehr ernst zu nehmende Themen, die auch
grosse Auswirkungen auf die Biodiversität haben. Die Grünen stimmen der Vorlage
grundsätzlich zu, verlangen aber auch grundlegende Anpassungen.
So soll sich die Bekämpfung von schädlichen Organismen auf invasive gebietsfremde
Schadorganismen beschränken. Bei den natürlich vorkommenden Schadorganismen soll
dagegen der Waldbau angepasst werden. Auch bei der Anpassung an den Klimawandel
fordern die Grünen Massnahmen für einen naturnahen Waldbau. Entsprechend lehnen
sie künstliche ‚Anpassungen von sensitiven Waldbeständen‘ mit Baumarten über
natürliche Verbreitungsgrenzen hinweg ab. Dies würde zum absurden Ergebnis führen,
dass die Gesetzesrevision zur Lösung des ersten Problems (Klimaanpassung) das zweite
Problem, das sie lösen will, verschärft (eingeschleppte Organismen).

Politique forestière 2020: complément à la loi sur les forêts

La loi sur les forêts est modifiée pour pouvoir réagir face aux ravageurs et au changement climatique. Si les Verts approuvent le projet quant au fond, tout en demandant de l'adapter sur des points essentiels.

 

Réponse complète (pdf, en all.)