Gleichstellung, LGBTI

Gleichstellung: In Kürze

Die Gleichstellung von Mann und Frau ist seit 1981 in der Verfassung verankert und seit 1996 im Gleichstellungsgesetz festgeschrieben. In der Realität ist die Gleichstellung jedoch noch lange nicht erreicht. Frauen sind nach wie vor untervertreten in Kaderpositionen, verdienen deutlich weniger als Männer. Ebenso arbeiten fast alle Männer Vollzeit, aber nur jede zweite Frau.

Die Grünen bekämpfen stereotype Rollenbilder und die ungerechte Rollenverteilung und kämpfen für eine tatsächliche Chancengerechtigkeit. Sie stellen dabei konkrete Forderungen, sei es in Form von Vorstössen, sei es bei Aktionen, in Vernehmlassungsantworten oder Resolutionen. Sie fordern beispielsweise mehr Frauen in den Verwaltungsräten, gleichen Lohn für gleiche Arbeit, eine Flexibilisierung der Arbeitsverhältnisse und einen Vaterschaftsurlaub.

Gleichzeitig kämpfen die Grünen dafür, dass sich die Gleichstellungsidee in den Köpfen und Herzen der Männer und Frauen festsetzt, damit die Gleichstellung tatsächlich eine gesellschaftliche Realität wird.

LGBTI-Rechte

Die Grünen setzen sich für die Einhaltung der Menschenrechte und den Schutz der Minderheiten ein. Niemand darf aufgrund seiner Herkunft, seines Alters, seiner Religion, seines Geschlechts, seiner Geschlechtsidentität oder seiner sexuellen Orientierung stigmatisiert oder diskriminiert werden. In der Schweiz hat keine andere Partei den Akzent so sehr auf eine Öffnung bezüglich gesellschaftlichen Fragen gelegt wie die Grünen. Sie setzen sich quasi seit ihrer Gründung für die Rechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Intersex- und Trans-menschen (LGBTI). Für die Grünen geht es um eine Frage der Gleichberechtigung und Nichtdiskriminierung. Diese Grundsätze sind im Übrigen in der Bundesverfassung verankert.

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